FILM Reise vom Bodensee zum Rheinfall

Siegfried Lämmler

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Ein Film von Siegfried Lämmler

"RHEINFALL UND UMGEBUNG"
"CHUTES DU RHIN ET ENVIRONS"
"CASCATE DEL RENO E DINTORNI"
"THE RHINE FALL AND SURROUNDINGS"

Gesamtlänge 25 Minuten
Durée de projection 25 minutes
Lunghezza complessiva 25 minuti
Playtime 25 minutes

Vorschau unter YOUTUBE in reduzierter Qualität:
http://www.youtube.com/watch?v=YTY-eIUsYOw

Technische Daten:
Dateiformat: mpg
Dateigröße: 1 GB
Bildgröße: 640x480
Bildrate: 29 Bilder/Sek.
Datenrate: 5485 kBit/s

Dokumentarfilm mit Naturgeräuschen und Musik einer Reise vom Bodensee zum Rheinfall.
Dokumentarfilm über eines der größten Naturwunder der Schweiz: der Rheinfall im Sommer und Winter und mit verschiedenen Wasserständen; außerdem Bilder aus der malerischen Umgebung. Authentische Naturgeräusche und eindrucksvolle Musik.

Film documentaire avec bruits naturels et musique.
Film documentaire sur une des plus grandes merveilles de la nature en Suisse: les chutes du Rhin en été et en hiver, avec différents niveaux d'eau; également des images des environs pittoresques. Bruits naturels authentiques et musique impressionante.

Documentario con suoni della natura e musica.
Documentario su una delle più grandi meraviglie naturali della Svizzera: le cascate del Reno d'estate e d'inverno, con differenti livelli d'acqua; inoltre immagini dei pittoreschi dintorni. Autentici suoni naturali e suggestiva musica.

Documentary with sounds of nature and music.
A film documentary about one of the greatest natural phenomena in Switzerland: the Rhine Fall in summer, winter, and at varying water-levels; in addition, pictures of its picturesque surroundings. Authentic sounds of nature and impressive music.

Musik: DIMARKH
Studio: Markus Dingler
Redaktion: Dr. Andreas Schulze
Für freundliche Unterstützung danken wir den Herren Hans Peter Hak, Hans Hirt, Hansjörg Warenberger, dem Jodlerclub vom Rheinfall und Foto Müller in Neuhausen.

INFORMATIONEN ZUM RHEINFALL:
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Wasserfälle haben den Menschen schon immer in ihren Bann gezogen und seine Fantasie angeregt; sie zählen zu den eindrucksvollsten Naturerscheinungen. Im Norden der Schweiz - zwischen Neuhausen (das zum Kanton Schaffhausen gehört) und Schloss Laufen (Kanton Zürich) - liegt der größte Wasserfall Mitteleuropas: der Rheinfall. Seine Breite beträgt 150 Meter, seine Gesamthöhe 24 Meter; der Hauptfall der zusammen 3 Fälle ist 19 Meter hoch. Die Abflussmenge schwankt je nach Jahreszeit von 95 bis 1.250 Kubikmetern Wasser pro Sekunde und liegt während des Sommers bei durchschnittlich rund 600 Kubikmetern Wasser pro Sekunde. Das Rheinfallbecken erreicht eine Tiefe von 13 Metern.

Die Felsen des Rheinfalls sind aus Kalk und hatten sich aus Ablagerungen im Meer der Jurazeit gebildet, vor etwa 140 Millionen Jahren. Der Wasserfall selbst entstand unsagbar langsam; dieser Vorgang dürfte vor mindestens 15.000 Jahren eingesetzt haben.

Für Fische stellt der Rheinfall seit jeher ein Hindernis dar. Zwar können sie sich unbeschadet den Fall hinuntertreiben lassen, doch den Weg in umgekehrter Richtung zu wandern, ist lediglich dem Aal möglich - der sich am Rand des Rheinfalls die Felsen hochschlängelt.

Von großer wirtschaftlicher Bedeutung war bis Anfang des 20. Jahrhunderts die Lachsfischerei. Lachse kommen im Süßwasser zur Welt und kehren zum Laichen dorthin zurück, leben dazwischen aber im Meer. Durch die Entstehung des Rheinfalls wurden die Lachse von einem beträchtlichen Teil ihres Fortpflanzungsgebietes abgeschnitten. Bei ihren Wanderungen flussaufwärts stauten sie sich im Rheinfallbecken - ein Glücksfall für die dortigen Fischer. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts brach der Lachsbestand jedoch zusammen, als Folge von Kraftwerksbauten und Wasserverschmutzung.

An Algen und Moosen besitzt der Rheinfall unter sämtlichen europäischen Wasserfällen die größte Vielfalt: Weil der Rhein sein Geschiebe im Bodensee ablagert, fließt er ohne nenneswert zu scheuern über die Felsen des Rheinfalls. Deshalb gedeihen üppige Algenüberzüge und Moospolster - die wiederum den Stein vor Erosion durch das strömende Wasser schützen.

Die Wasserkraft des Rheinfalls wurde - dank der günstigen Beschaffenheit des rechten Rheinufers - schon früh durch Betriebe und Industrie genutzt. Den Anfang machten Getreidemühlen, für deren Antrieb ein hölzerndes Wasserrad sorgte. Bereits im Jahr 1111 wird die Mühle im Besitz des Klosters Allerheiligen zu Schaffhausen erwähnt. Ende des 14. Jahrhunderts begannen auch Schmiede, sich am Rheinfall niederzulassen, und im 17. Jahrhundert entstand die erste Eisengießerei. Ihre Blüte erreichte die Industrie am Rheinfall während des 19. Jahrhunderts. 1888 zum Beispiel wurde hier die erste Aluminiumfabrik Europas gegründet. Sie verlagerte ihre Produktion aber nach und nach ins Wallis, sodass die Aluminium-Anlagen am Rheinfall 1945 schließlich stillgelegt und 1954 abgebrochen wurden.

In früheren Zeiten betrachtete man den Rheinfall oft als ärgerliches Hindernis für die Schifffahrt, weil die vom Bodensee kommenden Schiffe bei Schaffhausen entladen werden mussten. Schon 1662 boten sich belgische Kaufleute an, den Rheinfall zu sprengen. An Vorschlägen, ihn zu zerstören oder durch Schleusenbecken oder Kanäle zu überwinden, hat es bis ins 20. Jahrhundert hinein nicht gefehlt. Einen empfindlichen Eingriff bedeutete das 1950 fertiggestellte Kraftwerk Rheinau oberhalb des Rheinfalls. Inzwischen nahm das Verständnis für die Belange des Natur- und Umweltschutzes glücklicherweise zu. Die Gefahr weiterer Beeinträchtigungen scheint vorerst gebannt, nicht zuletzt deshalb, weil der Rheinfall erhebliche Bedeutung für den Fremdenverkehr besitzt.

Am Ende des Winters, wenn lange Regenfälle ausbleiben und die Schneeschmelze in den Alpen noch nicht eingesetzt hat, ist der Wasserstand des Rheinfalls für gewöhnlich am niedrigsten. Zahlreiche Schluchten, Höhlen und Strudellöcher werden jetzt sichtbar, die von je die Fantasie der Menschen anregten. Angeblich sollen in den Höhlen Wassergeister leben, die Rheinfallgeister! Wie auch immer man darüber denken mag, Tatsache ist, dass man im Rheinfall Gold finden kann, allerdings nur in winzigen Plättchen oder Flittern, die selten größer sind als 1 Millimeter. Die Menge ist viel zu gering, als dass sich Goldwäsche lohnen würde.

Wasserfälle neigen dazu, durch Erosion rückwärts zu wandern. Die Niagarafälle in Nordamerika etwa verlagern sich jedes Jahr um über 1 Meter. Weil, wie schon erwähnt, der Rhein sein Geschiebe im Bodensee ablädt, ist der Rheinfall verhältnismäßig stabil. Dennoch drohten mehrere Felsen unterwaschen zu werden und einzustürzen. Im Winter 1879/80 und im Winter 1984/85 führte man deshalb Felssanierungen durch.

Am 12. Januar 1997 wurde der Rheinfall erstmals mit dem Kanu durchquert - was auch bei Niedrigwasser lebensgefährlich ist! Empfehlen hingegen lassen sich Bootsrundfahrten vom Wasserschloss Wörth aus, einer ehemaligen Zollstation.

Aufbau des Films

Den Vorspann des Films bilden Aufnahmen des Rheinfalls im Sommer. Dem Titel und einer Karte folgen Eindrücke vom Bodensee, vom Kloster Birnau und von Konstanz. Den Rhein hinab, geht es mit dem Schiff Richtung Rheinfall, nicht ohne dem malerischen Städtchen Stein einen Besuch abzustatten. Ihr Ende nimmt die Fahrt in Schaffhausen, einer Stadt mit ungefähr 35.000 Einwohnern: gezeigt werden unter anderem die Festung Munot sowie das altertümliche Stadtbild mit Rathaus, Figurenbrunnen und Tortürmen. Es schließen sich Szenen vom Rheinfall im Sommer an und alte Abbildungen der Betriebe und Industrie; danach wird der Rheinfall im Winter gezeigt. Zum Schluss sind Aufnahmen vom Feuerwerk am Rheinfall zu sehen, wie es alljährlich am 1. August stattfindet, der Schweizer Nationalfeiertag ist.

 

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