Seefrosch, Rana ridibunda, 2 Aufnahmen, 3:29

Immo Tetzlaff

Deutscher Name: Seefrosch
Englischer Name: Lake Frog
Französischer Name: Grenouille rieuse
Wissenschaftlicher Name: Rana ridibunda

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Art.Nr.: 97023117


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Seefrosch, Rana ridibunda (Pelophylax ridibundus), Lake Frog (Marsh Frog), Grenouille rieuse

Spieldauer 3:29 Minuten

1) 0:00 - 0:49   Seefrosch – Balzrufe
Der Balzruf des Seefrosches ist ein ausgeprägtes Meckern und gut von den anderen Wasserfröschen zu unterscheiden.
 
2) 0:00 - 2:40   Seefrosch – Balzrufe und Revierrufe
Reine Seefroschpopulationen sind kaum anzutreffen, meist leben sie mit dem Teichfrosch zusammen und man hört gemischte Rufgesellschaften.
[0:00] Gleich zu Beginn ist der Balzruf des Teichfrosches zu vernehmen.
[0:02] Unmittelbar darauf folgt der markante meckernde Ruf des Seefrosches. Bei diesem direkten  Vergleich ist der Unterschied besonders einprägsam.
[0:08] Der kurze Revierruf des Seefrosches.
[0:14] Serie von Revierrufen.
[1:35–1:58]   Besonders aktiv rufender Seefrosch.
[2:05] Weiterhin im ständigen Wechsel der meckernde Balzruf des Seefrosches, der leicht tremolierende Balzruf des Teichfrosches (leichter Anflug zum Meckern) und der Revierruf, der bei dem Seefrosch und dem Teichfrosch nach dem Gehör kaum zu unterscheiden ist.
 
Der größte Vertreter der Wasser- oder Grünfrösche ist der Seefrosch. Die Weibchen erreichen eine maximale Kopf-Rumpf-Länge von 14 cm, die Männchen von 12 cm. Der Seefrosch ist in seinem gesamten Jahreszyklus an das Wasser gebunden und überwintert auch meist im Wasser. Dazu sucht er tiefere Wasserbereiche auf, um sich im Bodenschlamm einzuwühlen. Überwinterer im Flachwasser stehen oft harte Winterperioden mit Gewässerdurchfrierungen und Sauerstoffmangel nicht durch. In Deutschland besiedelt er vorzugsweise die Niederungen der Flüsse und viele Gewässerformen, die mit den Flüssen in Verbindung stehen. Im Mai bis Juni findet bei normalem Witterungsverlauf die Paarung statt, und es versammeln sich dann oft größere Laichgesellschaften in stillen, vegetationsreichen Seebuchten, Altwasserarmen, Weihern usw., um ein nicht zu überhörendes Froschkonzert zu veranstalten. Oft stößt zu dieser Gesellschaft auch der Teichfrosch.
 
Beim Seefrosch, wie auch bei den anderen Wasserfröschen, unterscheidet man Paarungs-, Revier- und Befreiungsrufe. Bei größeren Chören fällt es oft schwer, die einzelnen Rufarten in dem Durcheinander von Tönen zu unterscheiden. Dennoch ist der Paarungsruf des Seefroschmännchens sehr charakteristisch und lässt eine eindeutige Artbestimmung zu. Die Schallblasen beim Seefrosch sehen dunkelgrau bis schwärzlich aus und sind ein gutes äußerliches Bestimmungsmerkmal. Bei voller Aufblähung der Schallblasen wird die Farbe jedoch blasser.
 
Auch erhältlich über die CD "Froschlurche" (Titel 20)
Bestell-Nr. CD-147.023, ISBN 978-3-938147-02-3
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