Erdkröte, Bufo bufo, 2 Aufnahmen, 2:51

Immo Tetzlaff

Deutscher Name: Erdkröte
Englischer Name: Common Toad
Französischer Name: Crapaud commun
Wissenschaftlicher Name: Bufo bufo

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Art.Nr.: 97023108


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Erdkröte, Bufo bufo, Common Toad, Crapaud commun

Spieldauer 2:51 Minuten

1) 0:00 - 1:48   Erdkröte – Balzrufe
Die Laichzeit der Erdkröten ist fast vorüber und nur wenige Männchen sind noch im Laichgewässer. Im Vordergrund ertönt der ständige Balzruf eines Männchens. Besonders zum Ausklang der Laichzeit ist dieser Ruf häufiger zu hören. In der weiteren Umgebung des rufenden Männchens vernimmt man die Laute von Knoblauchkröten.
 
2) 0:00 - 1:03   Erdkröte – Befreiungsrufe (Unterwasseraufnahme)
Mit Beginn der Laichzeit versammeln sich zunächst hauptsächlich Männchen im Gewässer. Bei dem großen Paarungsdrang der Tiere sind häufig Klammerungsversuche der Männchen untereinander  die Folge und der geklammerte Partner signalisiert mit dem Befreiungsruf den Irrtum. In der Regel löst dann das andere Männchen die Umklammerung.
[0:07] Zwischen den Befreiungslauten der Männchen sind vereinzelt die tiefen, knurrenden bis knarrenden Laute eines Grasfrosches zu hören.
[0:32] Bei genauem Zuhören fallen auch feine, rhythmische Schnarrlaute im Hintergrund auf, die von Wasserzikaden herrühren.
 
Von den in Deutschland vorkommenden drei Krötenarten ist nur die Erdkröte nahezu flächendeckend verbreitet. Alle Kröten haben eine stark warzige Haut und hervortretende Drüsen (Parotiden) an beiden Kopfseiten. Zur Paarungszeit treten die dunkel gefärbten Brunstschwielen am Daumen und am 2. und 3. Finger der Vorderbeine deutlich hervor. Sie verbessern den Halt der Männchen auf den Weibchen während der Paarung. Bei der Erdkröte ist der Größenunterschied zwischen den Geschlechtern erheblich – die Männchen sind sichtbar kleiner. Die Erdkröte ist ein Frühlaicher und erscheint nach dem Grasfrosch je nach Witterung manchmal schon Ende Februar in den Laichgewässern, meist aber erst Ende März. Zuerst erscheinen die Männchen, während die Weibchen einige Tage später folgen und oft schon ein klammerndes Männchen auf dem Rücken tragen. Unmittelbar nach dem Ablaichen beziehen die Weibchen die Landlebensräume.
 
Da bei den Erdkröten immer ein Männchenüberschuss besteht, verbleiben unverpaarte Männchen im Laichgewässer und ihre Paarungsrufe sind noch länger zu hören. Während der Hauptlaichzeit kommt es bei den Erdkröten oft zu Massenansammlungen. Dabei geschieht es häufig, dass die Männchen sich gegenseitig klammern, wobei Befreiungsrufe zu hören sind. Dieser Ruftyp ist dann häufiger zu hören als der eigentliche Paarungsruf, der Weibchen anlocken soll und auch Revierbesitz anzeigt. Die Erdkrötenmännchen besitzen keine Schallblasen und die Rufe sind daher auch relativ leise. Paarungs- und Befreiungsruf sind für den Ungeübten nicht immer leicht zu unterscheiden. Die Befreiungsrufe erfolgen in kürzeren Abständen und erreichen sofort die volle Lautstärke, während die Paarungsrufe sich langsamer steigern und länger andauern.
 
Auch erhältlich über die CD "Froschlurche" (Titel 8-9)
Bestell-Nr. CD-147.023, ISBN 978-3-938147-02-3

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